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Exoplaneten 6

Der Rossiter-McLaughlin Effekt bei Exoplaneten

Dieser Effekt, der nach den Astronomen R.A. Rossiter und D.B. McLaughlin benannt ist, beschreibt die leichte Veränderung der Radialgeschwindigkeitskurve während der Zeitspanne, in der ein Exoplanet sich vor der Sternenscheibe vorbeibewegt (Transit).
Das Programm simuliert die Veränderung der Radialgeschwindigkeiten während der Transitphase. Die blau- und rotverschobenen Radialgeschwindigkeiten der Sternenkugel wurden durch Farben auf der Sternenscheibe codiert. Dabei wurde auch eine differentielle Rotation der Sternenkugel berücksichtigt. Zudem lassen sich die typischen Randverdunkelungen des Sterns einschalten (lineares Gesetz), wodurch die realen Situationen genauer darstellbar werden. Das Programm berechnet während des Transits bei jedem Zeitschritt die Summe der Pixel-Helligkeitswerte von Rot und Blau, die durch die dunkle Planetenscheibe auf der Sternenscheibe abgedeckt werden. Der Nettobetrag (Differenz) der beiden Summen ergibt dann die Geschwindigkeitsinformation.
Der Vergleich der Simulationsergebnisse mit den real gemessenen Rossiter-McLauglin-Kurven ergibt in den meisten Fällen eine recht gute Übereinstimmung.


In diesem PdF-Dokument wird der Rossiter-McLaughlin Effekt, der sich beim Transit von Exopaneten in der Radialgeschwindigkeitskurve des Sterns bemerkbar macht, genauer erklärt.